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Lover´s Disco(urse)

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Tanztheater, 70 Min. 14+

 

Konzept & Choreografie: Sanja Tropp Frühwald

Dramaturgie & Text: Cornelius Edlefsen

Bühne & Kostüm: Mael Blau

Licht: Tom Barcal

Musik: Imre Lichtenberger Bozoki

Produktion: Melika Ramić

Regieassistenz & Produktion: Till Frühwald

Bühnen- & Kostümassistenz: Camilla Smolders

Presse & Sponsoring: Magdalena Stolhofer

 

Koproduktion: Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum (AT), KLIKER Festival (HR)

 

Performer*innen: Gat Goodovitch, Dada JV, Milano Leeb, Imre Lichtenberger Bozoki, Bandi Meszerics, Giordana Pascucci, Maira Darja Horvath

 

Foto: Alek Kawka

Love is all WE need

 

 

Den Boden unter den Füßen verlieren, hinabfallen und dann auf Amors Flügeln hoch hinaus fliegen – all das ist und macht: die Liebe. Sechs Liebesaktivist*innen mit verschiedenen Lebens- und Liebesgeschichten machen sich auf die Suche nach ihr und erforschen alltägliche, aber auch emotionale Extremsituationen. Was machen diese Gefühle mit mir, wie weit gehe ich für die Liebe und wage ich es, alles für sie aufs Spiel zu setzen? Was ist mit Verlieben, mit Freiheit, was mit Moral und mit Normen, was ist mit Erwachsenwerden und Reifen? Was ist mit Erwartungen, Warten, Abwesenheit und auf welche Weise bewegt mich die Liebe?

»Loverʼs Disco(urse)« lädt zu einer Party ein, bei der die Liebe und die Liebenden gefeiert werden, die Lust und die Vielfalt und vor allem: die Freiheit zu lieben – wen und wie wir wollen. Die Performer*innen geben sich diesem wunderbaren Wahnsinn hin und laden das Publikum ein, Teil dieser wilden, sanften, verrückten und ungewissen Reise zu sein.

Das VRUM Performing Arts Collective und ein generationenübergreifendes Ensemble nehmen sich auf der Grundlage von Roland Barthesʼ »Fragmente einer Sprache der Liebe« des Themas an und schaffen ein wildes, tänzerisches Bild über die verschiedenen Spielarten der Liebe.

 

“Love is a catastrophe

Look what it’s done to me

Brought me down here so low

Stranded, nowhere to go”

(Pet Shop Boys)

 

Der Mensch ist ein Abgrund. OK. Alles klar. Dann lass uns hineinspringen. Hals über Kopf in dieses Durcheinander aus Sehnsüchten, Ängsten, Hoffnungen, biologischen und sozialen Bedingungen. Zutiefst (Gender) verunsichert, zutiefst liebesbedürftig. Aber – Achtung! Achtung!  – LOVE IS A BATTLEFIELD – LOVE IS BLINDNESS – LOVE IS A CATASTROPHE und vor allem: LOVE HURTS.

Darin ist sich die Popkultur einig.

LIEBE ist vor allem eins: Ein riesiger Berg von duftenden, verlockenden, erschreckenden Müllresten, auf und in dem Frauen und Männer und all diejenigen, die sich nicht dieser Ordnung unterwerfen können und wollen, herumkriechen und die Zeit ihres Lebens damit verbringen, auf all den flauschigen, zwischen Scherben und Stahlträgern verstreuten Kissen, zu liegen und von ihnen zerkratzt zu werden, bis sie bluten. Sobald die Wunden verschorfen, gibt es diesen seltsamen, unschlagbaren Drang, sie erneut zu kratzen, nur um zu überprüfen, ob das Blut noch so rot ist, wie die berühmte Sonne, die angeblich bei Capri im Meer versinkt …

Genug davon! Beenden wir die katastrophalen Zweier-Beziehungen mit Haus und Garten hinter weißem Gartenzaun – POLYAMORIE ist das Neue (Alte)! Ich bin ein Einhorn und ich liebe wen und wie ich will. Ich veranstalte täglich die unglaublichsten Partys in meinem Atelier und … Weißt du was? DU BIST EINGELADEN! WE ARE A MATCH! Weil nur Freunde „FREUNDE“ sind – BITTE SWIPE MICH NACH RECHTS! HIER und JETZT!