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SOMETHING TO DO WITH DEATH

THUMBNAIL

Choreographie, Performance: Sanja Tropp Frühwald

 

Assistenz: Ivan Mijačević , Till Frühwald

 

Musik: Ennio Morricone

 

Sounddesign: Ivan Mijačević

 

Lichtdesign: Till Frühwald, Wolfgang Weissgerber

 

Text: Sanja Tropp Frühwald (Quelle: Meg Stuart)

 

Grafikdesign: Harald Gaukel

 

Fotografie: arunakaij

 

Koproduktion: VRUM Performing Arts Collective, SEAD

 

Support: SZENE Salzburg

Ausgangsposition dieser choreographischen Forschung ist eine performative Analyse von Strukturen, die die Art und Weise beeinflussen, in der wir den Darsteller, ihre Codes und Bewegungen wahrnehmen. Produkt ist ein Bühnenmaterial für einen Solo-Performer auf Resten des alltäglichen Heldentums. Grundlage der Forschung ist Kontrapunkt zwischen der äußeren Schale (Maske) und der inneren Welt des Subjekts, Makro und Mikro Kosmos Opposition, sowie Reibungen, die in berührenden Punkten dieser beiden Oppositionen erscheinen. Die Körperlichkeit des Darstellers wird durch unterschiedliche Annäherung an Timing, Requisiten, Gebrauch von Stimme und Tönen und von verschiedenen emotionalen Zuständen beeinflusst. Die Erforschung der filmorientierten Strukturen auf die Arbeit von Sergio Leone und die Suche nach spezifischen Zeit-Raum-Beziehungen zwischen den Filmkürzungen und choreografischen Methoden stellt eine besondere Schicht von Interesse dar.

 

Die Bereitschaft, am Rand zu leben, erfordert die Eifersucht, eine erotische Schärfe zu pflegen – jeden Tag eine neue Körperlichkeit. Wenn nur der Kampf wieder anfangen würde … Wenn sie nur noch die Gefahr sehen könnte … Wenn sie nur ihr Leben riskieren und für immer kämpfen könnte … Das wäre eine ewige Erleichterung …

 

Proben-playlist: Elvis Presley “The best of”, Leonard Cohen “10 new songs”, Motorhead “The ace of spades”, Johnny Cash “Wanted Man”, Calexico “Feast of Wire”, Ceza “Rapstar”, Depeche Mode “Some great reward”, The Fugees “The score”, “Tarantino Collection”, Tito&Tarantula “Tarantism”

 

Dank: Simon Paul Schneider, Susan Rethorst, Susan Quinn, SEAD Büro, Michael Stolhofer und SZENE Techniker, Andrea Kahlhammer, EkS Scena, Elfi und Joerg Eberhard, Mirjam Klebel, Vlatka Gabud, Abhilash Ninngapa, Branka und Rajko Tropp und alle Feedback-Teams

Jahr der Premiere: 2008. Dauer: 30 min. + Einlass