Playtank: VRUM meets Ultima Vez mit Zoë Demoustier

VRUM website Version

Intergenerationelles Dance-Making · Körper als Archiv · Kollektive Kreation

Ein Playtank im Rahmen des VRUMSTIVAL

Dieser Playtank ist ein intensiver, intergenerationeller Arbeitsraum unter der Leitung von Zoë Demoustier (Ultima Vez, Belgien).

Er fokussiert sich auf Tanzmachen über Generationen hinweg, den Körper als Archiv von Bewegung, Erinnerung und gelebter Erfahrung sowie auf die Weitergabe von Bewegung von einem Körper zum anderen.

Der Playtank mündet in eine kurze öffentliche Präsentation und markiert die Eröffnung des VRUMSTIVAL.

Was ist ein Playtank?

Ein Playtank ist ein intensiver, experimenteller Arbeitsraum – ein hybrides Format zwischen Workshop, Labor und kollektivem Arbeitsprozess.

Er ist inspiriert von der Idee eines „Thinktanks“, verbunden mit spielerischer Forschung und verkörperter Erkundung.

Anstatt auf ein fertiges Produkt hinzuarbeiten, legt ein Playtank den Fokus auf Prozess, Begegnung, gemeinsame Praxis und Lernen aus Differenz. Er schafft einen Raum für Exploration, Austausch und kollektive Fragestellungen, in dem Bewegung, Imagination und verkörpertes Wissen im Zentrum stehen.

Der Playtank ist offen für unterschiedliche Körper, Altersgruppen und Erfahrungsniveaus und lädt dazu ein, sich auf eine Praxis einzulassen, die Neugier, Achtsamkeit, Fürsorge und kollektives Lernen wertschätzt.

Playtank-Beschreibung

Dieser Playtank fokussiert sich auf intergenerationelles Dance-Making und baut auf der künstlerischen Praxis auf, die Zoë Demoustier in ihrer gefeierten Produktion What Remains entwickelt hat.

Im Zentrum steht die Idee des Körpers als Archiv: ein Ort, an dem Bewegungen, Erinnerungen und gelebte Erfahrungen gespeichert, transformiert und weitergegeben werden.

Teilnehmer:innen erkunden Fragen wie:

Wo speichern wir Bewegung?

Was geben wir an die nächste Generation weiter?

Wie verändert sich eine Bewegung, wenn sie von einem Körper zum anderen wandert?

Durch Bewegungsübungen, Improvisation und Momente der Begegnung untersuchen die Teilnehmer:innen Individualität (eigenheid) innerhalb einer gemeinsamen körperlichen Praxis.

Praktiken des Tragens, Unterstützens und Unterstützt-Werdens laden dazu ein, Rollen und Machtverhältnisse neu zu denken: Wer trägt wen, und wie können diese Rollen umgekehrt werden?

Kinder und Jugendliche werden als vollwertige und gleichberechtigte Tänzer:innen angesprochen, deren körperliche Intelligenz und Imagination die Arbeit aktiv mitgestalten.

Der Playtank verbindet Lernen, Austausch und Experimentieren mit einem kollektiven kreativen Prozess, der auf eine kurze öffentliche Präsentation hinführt. Anstatt nach Uniformität zu streben, sucht der Prozess nach Stärke in Differenz – zwischen Körpern, Altersgruppen und Erfahrungen – und schafft Raum für Fürsorge, Achtsamkeit und gegenseitiges Lernen über Generationen hinweg.

Für wen ist dieser Playtank?

Der Playtank ist offen für:

Der Playtank richtet sich in erster Linie an professionelle Tänzer:innen und Performer:innen mit einer etablierten Bewegungspraxis.

Er steht außerdem Tanz- und Bewegungspädagog:innen sowie Künstler:innen, die mit dem Körper arbeiten, offen, sofern sie über substantielle Erfahrung im Tanz oder in verkörperter Praxis verfügen und sich in einem intensiven, körperlichen Arbeitssetting sicher fühlen.

Es wird erwartet, dass die Teilnehmenden über einen soliden Hintergrund in Bewegung und Tanz verfügen. Obwohl der Playtank nicht auf Technik ausgerichtet ist, baut er auf einer gemeinsamen körperlichen Sprache auf und setzt die Fähigkeit voraus, sich auf eine ausgedehnte Bewegungspraxis einzulassen.

Der Playtank bringt unterschiedliche Körper, Altersgruppen und Erfahrungen in einem professionellen Arbeitskontext zusammen.

Kinder
Kinder sind ausdrücklich willkommen und können kostenlos teilnehmen.

Der Playtank ist als intergenerationeller Raum konzipiert.

Praktische Informationen

Daten & Zeiten

  • Samstag, 25 April · 14:00–19:00
  • Sonntag, 26 April · 14:00–19:00
  • Montag, 27 April · 14:00–19:00
  • Dienstag, 28 April · 12:00–17:00
  • Mittwoch, 29 April · 12:00–17:00

Öffentliche Präsentation

  • Mittwoch, 29 April, 17:30
  • Im Rahmen der Eröffnung des VRUMSTIVAL
  • Ort: Dschungel Wien

Ort (Arbeitsphase)

  • Creative Cluster, Wien

Preise & Anmeldung

Erwachsene

  • Regulärer Preis: 350
  • Early Bird (bis 1. März): 250
  • Studierende: 250

Kinder

  • Kostenlos

Anmeldung

Die Anmeldung ist verbindlich.

Eine Anzahlung von 50 € ist erforderlich.

Die Anzahlung wird im Falle einer Absage oder Nichtteilnahme nicht zurückerstattet.

Die Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular:

https://forms.gle/GsfQrgg2sUABacxt9

Über das VRUMSTIVAL

Das VRUMSTIVAL ist ein besonderes Jubiläumsfestival anlässlich von 10 Jahren VRUM Performing Arts Collective in Österreich.

Es findet von 29 April bis 3 Mai im Dschungel Wien statt und bietet ein mehrtägiges, ganztägiges Festivalprogramm.

Das Festival präsentiert Arbeiten von VRUM Performing Arts Collective auf allen drei Bühnen des Dschungel Wien und richtet sich an unterschiedliche Altersstufen eines jungen Publikums.

  • Das Programm umfasst:
  • Vorstellungen
  • Playshops (spielerische Workshops)
  • Panels
  • Networking-Möglichkeiten
  • Konzerte (Abendprogramm)

Das VRUMSTIVAL bringt künstlerische Prozesse, öffentliche Begegnungen und Community zusammen.
Der Playtank markiert die Eröffnung des VRUMSTIVAL.

The project was made possible with the support of the Ministry of Culture and Media of the Republic of Croatia and the City of Zagreb.
City of Zagreb Ministry of Culture